Einrichtung eines seniorengerechten Badezimmers

Die meisten Menschen wünschen sich, auch im fortgeschrittenen Alter in ihrer geliebten und gewohnten Umgebung wohnen zu bleiben.
Badezimmer sollen praktisch sein.
Badezimmer sollen praktisch sein. - (Bild von Barry D auf Pixabay)

In vielen Fällen sind dafür jedoch bestimmte Anpassungen und Veränderungen des Wohnraums nötig.

Besonders grosse Aufmerksamkeit erfordert in diesem Zusammenhang das Badezimmer – dieses sollte sich unbedingt als seniorengerecht zeigen, damit dieses auch in zehn oder sogar in 20 Jahren noch problemlos selbstständig genutzt werden kann. Sinnvoll ist es, bereits zu einem möglichst frühen Zeitpunkt vorausschauend zu denken und ein barrierefreies Bad zu schaffen, das einen hohen Komfort und ausreichend Bewegungsfreiheit bietet.

Welche Tipps sich besonders hilfreich zeigen, wenn es um die Einrichtung eines Badezimmers geht, das auch im Alter noch für Freude sorgen wird, zeigt der folgende Beitrag.

Ausreichend Bewegungsfreiheit

Aktuell mag eine möglichst grosse Bewegungsfreiheit im Badezimmer hauptsächlich einem angenehmen Luxus entsprechen – im fortgeschrittenen Alter sorgt diese jedoch für wichtige Sicherheit. Durch grosszügige Platzverhältnisse im Badezimmer wird das Risiko, hängenzubleiben oder anzuecken, massgeblich reduziert. Auch mit einer Gehhilfe kann das Badezimmer ohne Probleme betreten werden.

Um mehr Platz im Bad zu schaffen, helfen beispielsweise Einrichtungsgegenstände, die gleich mehrere Funktionen erfüllen. Ein Duschhandlauf kann etwa nicht nur als Handtuchtrockner und Haltegriff fungieren, sondern auch für einen Duschsitz genutzt werden. Sinnvoll ist es zudem, an den Wänden Stauraum zu schaffen, zum Beispiel in Form von Unterputzmodulen für die WC-Bürste oder eingebauten Wandnischen. Dinge, die nicht zwingend tagtäglich im Badezimmer benötigt werden, sollten zudem in andere Räume umziehen.

Pflegeleichte Einrichtung

Wichtig ist es im Alter ausserdem, dass die Pflege des Badezimmers ohne grossen Aufwand möglich ist. In diesem Zusammenhang sollte die Wahl der Oberflächen berücksichtigt werden.

Von klassischen Fliesenspiegeln geht beispielsweise ein verhältnismässig hoher Pflegeaufwand aufgrund ihrer Fugen aus. Eine wesentlich pflegeleichtere – und auch optisch ansprechendere Alternative – stellen moderne Rückwände dar. Diese lassen sich zum Beispiel in der Dusche oder hinter dem Waschbecken anbringen.

Sie sind sogar in zahlreichen verschiedenen Designs und Materialien erhältlich, sodass auch die Optik des Badezimmers von ihnen in hohem Masse profitiert. Hier können Interessierte darüber  mehr erfahren.

Bedachte Aufteilung

Die richtige Aufteilung des Badezimmers ist ebenfalls von grosser Bedeutung. Schon heute ist zu überlegen, wo im Alter unnötige Wege vermieden und Bewegungsabläufe vereinfacht werden könnten. Auf diese Weise lassen sich sowohl die Sicherheit als auch der Komfort im Badezimmer erhöhen.

So sollte beispielsweise der Handtuchhaken in direkter Nähe zur Dusche angebracht werden, um nicht jedes Mal nass das gesamte Badezimmer durchqueren zu müssen.

Rutschfester Bodenbelag

Im Haushalt zählen Stürze zu den Unfällen, die am häufigsten vorkommen. Zudem steigen die Sturzgefahr im Alter sowie das Risiko für schwerwiegende Folgen ohnehin an. Ein rutschfester Bodenbelag trägt jedoch in hohem Masse zu der Verhinderung von Stürzen bei.

Sowohl die Bade- als auch die Duschwanne sind daher mit rutschfesten Flächen auszustatten. Alle Teppiche im Badezimmer sollten mit rutschfesten Unterlagen versehen werden. Daneben sind auch spezielle rutschfeste Bodenfliesen zu finden.

Im Übrigen sorgt eine elektrische Fussbodenheizung im Badezimmer dafür, dass Pfützen schneller trocknen und damit eine geringere Sturzgefahr besteht. Nicht zu vernachlässigen ist natürlich auch, dass sich so das Barfusslaufen gleich wesentlich angenehmer anfühlt.

 


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